Wenn die Immobilie im Alter zur Last wird

Ein Fallbeispiel zur aktuellen Wohn- und Lebenssituation eines Rentnerpaares

Wenn die eigene Immobilie im Alter zur Last wird

Die Eheleute Johanna (76 Jahre) und Friedrich G. (79 Jahre) planen, ihr Eigenheim im ländlichem Raum in der Nähe von Hamburg zu verkaufen.

Warum eigentlich?

Das recht große Einfamilienhaus mit insgesamt 6 Zimmern wird für beide nach dem Auszug der drei Kinder zunehmend zur Belastung. Früher hatten (dem praktisch durchaus beschlagenen) Friedrich die kleineren Reparaturen und die Gartenarbeit ja noch Freude bereitet.

Spätestens seit seiner Hüft-OP im Jahr 2007 hatte er sich insgeheim mehr Komfort und weniger Verantwortung für das große Haus inklusive Garten gewünscht.

Anfangs mochte er das noch nicht mit Johanna besprechen. Vor allem für sie war das eigene Heim für viele Jahre der Lebensmittelpunkt für die gesamte Familie. Zu den Geburtstagen, den Jubiläen und ganz besonders zu Weihnachten – hier treffen sich regelmäßig alle Familienmitglieder, die Kinder und Enkel. Anfangs für beide undenkbar, dass sich das einmal ändern könnte …

Große Immobilie und zunehmende gesundheitliche Einschränkungen – was tun?

Doch irgendwann war der Punkt erreicht, an dem der gesundheitlich stark angeschlagene Friedrich mit den notwendigen Sanierungen einfach nicht mehr hinterher kam. Nicht nur die Wasserrohre und die Heizung machten Probleme.

Auch die Anschaffung einer neuen Küche wurde unausweichlich (die alte stammte ja noch aus dem Jahr 1981) und v.a. der Zaun musste vollständig erneuert werden. Dass im Garten bereits seit langem nur noch das Unkraut blühte, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Selbst diese vergleichsweise kleineren Arbeiten und Reparaturen, welche nun durch Handwerker bzw. Dienstleister vor Ort durchgeführt werden mussten, waren bereits teuer. Und das waren noch nicht einmal die echten “Baustellen“, wenn man bedenkt, dass auch das Dach einmal einer kompletten Erneuerung und Dämmung bedarf.

Steigende Unterhaltskosten kommen hinzu

Zusätzlich machen den beiden die extrem erhöhten Unterhaltskosten der letzten Jahre große Sorgen. Insbesondere die stark gestiegenen Energiekosten belasten das Ehepaar emotional und schmälern das monatliche Renteneinkommen zusehends.

Seit Johanna im Jahr 2010 auch noch beim Fensterputzen schwer gestürzt war und sie sich davon  nur langsam wieder erholte, reifte bei beiden der Entschluss:

Wir verkaufen das mittlerweile viel zu große Haus und suchen uns eine passende Lösung für altersgerechtes und barrierefreies Wohnen.

Hat das Rentnerpaar die richtige Entscheidung getroffen?

Es war ja keinesfalls ein leichter Schritt, sondern für beide ein längerer Prozess mit Abwägen des Für und Wider und auch mit vielen Zweifeln. Gerade Johanna hat so manche Träne verdrückt, bevor die gemeinsame Entscheidung für den Hausverkauf feststand.

Wichtig war jedoch, dass sie ehrlich zu sich selbst waren und sich die richtigen Fragen gestellt haben:

  • Was können wir noch?
  • Was wollen wir?
  • Und wie möchten wir im höheren Alter leben?
  • Nutzt uns die Immobilie tatsächlich oder sind wir irgendwann nur noch für das Haus da? Und die Belastung wird ja nicht geringer.
  • Was ist mit den steigenden Instandhaltungs- und Betriebskosten für die Immobilie?
  • Wird womöglich unsere Altersvorsorge dadurch gefährdet?

Hilfreich war ebenfalls, die erwachsenen Kinder mit ins Boot zu holen. Haben die Kinder vielleicht Interesse an der Immobilie? Es stellte sich recht schnell heraus, dass das gar nicht der Fall war, so dass auch von dieser Seite einer neuen Wohnlösung für die Eltern nichts im Wege stand.

Für eine schöne „Braut“ ist auch der Preis höher

Außerdem haben Friedrich und Johanna ihre Hausaufgaben rechtzeitig gemacht. So konnte ihre  Immobilie in den letzten Jahren ohne Zeitdruck und mit vergleichsweise moderaten Kosten noch einmal deutlich „aufgehübscht“ werden, bevor (!) man sich an die Käufersuche machte.

… und auch den Schicksalsschlag vor Augen

Johanna und Friedrich haben bereits erlebt, was passieren kann, wenn zu lange gewartet und eine Entscheidung immer wieder hinausgezögert wird. Eine alleinstehende und hochbetagte Dame aus ihrem engeren Bekanntenkreis konnte sich lange nicht von ihrem Eigenheim trennen, zu lange … und dann trat der schwere Pflegefall ein.

Es waren bei weitem  nicht genügend finanzielle Rücklagen vorhanden. Und Zeit für sinnvolle und  notwendige Modernisierungsmaßnahmen gab es keine. Das Haus der alten Dame musste unter großem Handlungs- und Zeitdruck veräußert werden, um die monatlichen Wohn- und Pflegekosten zu finanzieren.

Die Angehörigen befanden sich in einem echten Dilemma … der Verkaufspreis wurde immer weiter nach unten gedrückt und schlussendlich musste weit unter (dem fairen) Wert verkauft werden.

Vorausschauende Planung als Basis für ein altersgerechtes Leben

So etwas wollen Friedrich und Johanna auf keinen Fall erleben. Ihr Wunsch ist es, die „Dinge“ selbst im Griff zu behalten und weiterhin selbstbestimmt zu handeln. Sie möchten Verantwortung für sich und Ihre Zukunft übernehmen.

Deshalb planen sie bereits heute eine langfristig tragfähige Lösung für das altersgerechte Wohnen und Leben.

Wie sieht die neue Wohnlösung konkret aus?

Mittlerweile haben Johanna und Friedrich ihr Eigenheim inkl. Grundstück verkauft … und auch zu einem anständigen Preis, was ihnen neue Handlungsspielräume eröffnet.

Die Seniorenresidenz – attraktiv und … teuer!

Die Eheleute G. haben sich nach sorgfältiger Recherche für eine Seniorenresidenz in Hamburg entschieden.

Die monatlichen Kosten belaufen sich auf ca. 3.200 EUR. Die gesetzlichen und betrieblichen Renten des Ehepaars betragen insgesamt ca. 5.250 EUR monatlich. Beide wünschen sich eine hohe finanzielle Planbarkeit für die sichere Ausfinanzierung der nun regelmäßig anfallenden  Wohnkosten.

Finanziell unabhängig bleiben – durch ein lebenslang garantiertes Einkommen

Aus dem Verkaufserlös für ihr Eigenheim investieren sie deshalb einen höheren Einmalbeitrag für eine sofort beginnende Partnerrente von monatlich 1.200 EUR. Die Rentenzahlung erfolgt lebenslang. Planungssicherheit gibt ihnen, dass diese Garantierente niemals fallen, sondern nur steigen kann. Wichtig ist, dass jede Rentenerhöhung ebenfalls lebenslang garantiert ist.

Durch die zusätzliche Partnerrente wird das Rentnerpaar genügend finanziellen Freiraum auch im hohen Alter haben – egal was passiert und wie alt sie werden. Durch die Einkommensgarantien der lebenslangen Renten wird ihnen genügend Geld zur Verfügung stehen, um finanziell sorgenfrei zu leben.

Die Partnerrente als Sicherheitspuffer – für beide lebenslang garantiert

Und was ist das Besondere bei der Partnerrente? Diese Rente wird an den verbliebenen Partner auch dann weitergezahlt, wenn einer von beiden nicht mehr leben sollte.

Und ein noch nicht verbrauchtes Rentenkapital geht auch dann nicht verloren, wenn irgendwann
beide nicht mehr da sind. Das (Rest-) Guthaben wird dann wunschgemäß an die drei Kinder zu gleichen Teilen ausgezahlt werden.

Neben der Rentengarantie für sie beide ist es das, was Johanna und Friedrich besonders an dieser Einkommenslösung gefällt.

 

Sie haben Interesse speziell an der Partnerrente?

Wir beraten Sie gern, welche Garantierente für Sie passt.

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